Indikatoren, Sentiment & Statistik
Volumen, gleitende Durchschnitte, Oszillatoren sowie Markt- und Stimmungsdaten als quantitative Zusatzwerkzeuge.
Volumen & Open Interest
Volumen misst die Intensität einer Kursbewegung und gilt als zweitwichtigste Größe nach dem Kurs selbst.
Gleitende Durchschnitte
Gleitende Durchschnitte glätten Kursverläufe und dienen als dynamische Trendfilter sowie als Unterstützungs-/Widerstandslinien.
Oszillatoren & Momentum
Oszillatoren messen die Geschwindigkeit von Kursbewegungen und sind besonders in seitwärts verlaufenden Märkten hilfreich, in denen klassische Trendindikatoren wenig aussagen.
Bollinger-Bänder
John Bollinger entwickelte in den 1980er-Jahren einen Volatilitätsindikator, der sich – anders als klassische Oszillatoren mit festen Grenzen – dynamisch an das aktuelle Marktumfeld anpasst.
Marktbreite-Indikatoren
Marktbreite-Indikatoren erweitern die Analyse einzelner Kurse oder Indizes um die Frage, wie breit eine Marktbewegung tatsächlich von den einzelnen Titeln getragen wird.
Sentiment-Indikatoren
Sentiment-Indikatoren versuchen, die vorherrschende Stimmung der Marktteilnehmer quantitativ zu erfassen, um Rückschlüsse auf mögliche Trendfortsetzungen oder -umkehrungen zu ziehen.
Contrary Opinion
Die Theorie der Contrary Opinion (antizyklisches Investieren) geht davon aus, dass eine breite Mehrheitsmeinung am Markt oft bereits im Kurs eingepreist ist – wenn nahezu alle Marktteilnehmer eine Richtung erwarten, fehlt häufig das Kapital, um die Bewegung fortzusetzen.
Statistik-Grundlagen für TA
Ein solides statistisches Fundament hilft, technische Werkzeuge korrekt zu interpretieren und ihre Grenzen einzuschätzen.