Hebelprodukte
Arten von Hebelprodukten
Hebelprodukte lassen sich grundsätzlich in Produkte mit und ohne Knock-out-Mechanismus unterteilen, die sich in Struktur und Risikoprofil deutlich unterscheiden.
Kernpunkte
- —Hebelprodukte mit Knock-out (z. B. Turbo-Zertifikate, Knock-out-Optionsscheine): verfallen automatisch bei Erreichen einer Kursschwelle.
- —Hebelprodukte ohne Knock-out (klassische Optionsscheine, Faktor-Zertifikate): kein automatischer Verfall bei einer festen Schwelle, dafür andere Risikomechanismen.
- —Beide Kategorien ermöglichen es, mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz überproportional an Kursbewegungen zu partizipieren.
- —Long-Varianten setzen auf steigende, Short-Varianten auf fallende Kurse des Basiswerts.
- —Aufgrund der Komplexität und des hohen Risikos richten sich Hebelprodukte primär an erfahrene, aktive Anleger.