Einsatz von Sparplänen
Grundlagen zum Einsatz von Sparplänen
Sparpläne ermöglichen den regelmäßigen, meist automatisierten Kauf von Wertpapieren mit festen Beträgen, unabhängig von der aktuellen Marktlage.
Kernpunkte
- —Durch regelmäßige Käufe zu festen Beträgen werden bei niedrigeren Kursen automatisch mehr, bei höheren Kursen automatisch weniger Anteile erworben (Cost-Average-Effekt).
- —Sparpläne eignen sich besonders für den langfristigen, disziplinierten Vermögensaufbau ohne aktives Timing des Einstiegszeitpunkts.
- —Bereits mit kleinen monatlichen Beträgen lässt sich ein breit diversifiziertes Portfolio aufbauen, etwa über ETF-Sparpläne.
- —Automatisierung reduziert den Einfluss emotionaler Entscheidungen, da Käufe unabhängig von der aktuellen Marktstimmung ausgeführt werden.
- —Der Cost-Average-Effekt garantiert keine höhere Rendite gegenüber einer Einmalanlage, reduziert aber das Risiko eines ungünstig gewählten Einstiegszeitpunkts.
Cost-Average-Effekt
Der Effekt, dass bei regelmäßigen Käufen mit festem Betrag automatisch mehr Anteile bei niedrigen und weniger Anteile bei hohen Kursen erworben werden, wodurch sich ein gemittelter Einstiegspreis ergibt.